Messen sind wichtig für die Kundengewinnung. Und Messen sind purer Stress. Beides stimmt! Und genau darin liegt das Problem: Wer sich bereits in den Wochen vor der Messe intensiv um Standbau, Werbemittel, Logistik und Termine kümmern muss, der hat am Messetag selbst nicht selten kaum noch Kraft für das, worum es eigentlich geht.
Dabei entstehen hier neue Kontakte, bestehende Kunden werden persönlich getroffen und Produkte lassen sich direkt zeigen. Insbesondere im B2B-Bereich ist für viele Unternehmen der Messeauftritt einer der wichtigsten Bausteine im gesamten Marketing-Mix. Ob alles gut läuft, entscheidet sich allerdings nicht am Stand, sondern in den Monaten davor.
Kurz gesagt: Ein guter Messeauftritt beginnt lange vor dem ersten Messetag und endet nicht mit dem Abbau.
Der häufigste Fehler bei der Messeplanung ist ein zu knapper Zeitplan. Die Standfläche selbst wird bei größeren Fachmessen oft schon ein halbes bis ganzes Jahr im Voraus gebucht. Realistisch sollten Sie mit rund sechs Monaten Vorlauf rechnen.
Ziele und Budget stehen am Anfang. Das Standkonzept folgt einige Monate später. Messegrafiken und Werbemittel brauchen ausreichend Vorlauf für die Produktion. Gleiches gilt für aufwendig gestaltete Messestände. Und ganz am Ende kommen Logistik, Anmeldungen und Technikbestellungen.
Wer zu spät mit den Planungen beginnt, den bestraft das Leben in Form von Eilzuschlägen, schlechten Entscheidungen und einer Reihe von Notlösungen und Kompromissen, die bei rechtzeitiger Planung vermeidbar gewesen wären.
Ein Messestand ist immer nur ein Teil des Ganzen.
Am Anfang steht die Konzeption: Was soll der Auftritt erreichen? Wer soll an den Stand kommen? Wie führt man Besucher überhaupt ins Gespräch? Aus diesen Antworten ergibt sich das Messekonzept und damit alles Weitere, von der Standgröße bis zum Layout. Dass dabei Ihr Corporate Design konsequent weitergeführt wird, versteht sich für uns von selbst.
Es folgt die Messestandgestaltung: Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Design entsteht ein Stand, der Aufmerksamkeit schafft und Ihre Marke präsentiert. Dabei geht es weniger um Effekte als um Klarheit. Wer aus zwanzig Metern nicht erkennt, was Sie anbieten, bleibt gar nicht erst stehen.
Dazu kommen Messegrafiken und Werbemittel: Roll-ups, Broschüren, Flyer, Displays und Give-aways sorgen dafür, dass auch abseits des Standes alles zusammenpasst und Besucher etwas mitnehmen können.
Bei Organisation und Messelogistik wird es unspektakulär, aber entscheidend: Anmeldungen, Technikbestellungen, Transport und die Koordination aller beteiligten Gewerke. Genau die Aufgaben, die im Alltag am meisten Zeit fressen.
Und Foto und Video halten fest, was sonst nach drei Tagen vorbei wäre.
Die Frage nach den Messestand Kosten kommt zuerst, und sie lässt sich nicht mit einer Zahl beantworten. Wichtiger als der Quadratmeterpreis ist ohnehin etwas anderes: Ein Messeauftritt besteht aus mehreren Kostenebenen, und die Standmiete ist nur eine davon.
Dazu kommen Nebenkosten für Strom, Wasser und Internet, der Standbau selbst, Möblierung und Technik, Grafik und Druck, Transport und Aufbau sowie Personal und Reisekosten. Budgets, die allein aus dem Quadratmeterpreis abgeleitet werden, platzen deshalb regelmäßig. Wer nur einmal jährlich ausstellt, kann einen Messestand auch mieten statt kaufen. Und ein modularer Systemstand, der über mehrere Messen hinweg wieder eingesetzt wird, rechnet sich oft schneller als eine einmalige Sonderanfertigung.
Ein Messeauftritt endet nicht, wenn der Transporter beladen ist. Aufnahmen aus der Messefotografie und Eventfotografie lassen sich anschließend über Monate weiterverwenden: auf Ihrer Website, in Social Media, im Newsletter oder gleich in der Ankündigung für die nächste Messe. Aus drei Messetagen entsteht so Material für ein halbes Jahr Kommunikation.
Und genauso wichtig: Die Nachbereitung der Kontakte. Wer sich erst drei Wochen später meldet, konkurriert mit allen anderen Eindrücken, die der Gesprächspartner auf der Messe gesammelt hat. Wer sich innerhalb weniger Tage meldet, ist noch präsent. Das klingt banal, wird aber erstaunlich oft vergessen, weil nach der Messe der Alltag sofort wieder zuschlägt.
Es gibt diesen einen Stapel Visitenkarten, der nach jeder Messe irgendwo in einer Schublade landet. Gute Gespräche, echtes Interesse, klare Absichten. Und dann kommt der Montag, das Tagesgeschäft, die eine dringende Sache, und plötzlich sind sechs Wochen vorbei. Der komplette Messeauftritt war damit teurer als nötig, weil der eigentliche Ertrag liegen geblieben ist.
Deshalb reden wir als Werbeagentur in Essen mit Ihnen nicht nur über den Stand, sondern auch darüber, was danach passiert. Wer holt die Kontakte ab, in welcher Form, und was bekommen diese Menschen von Ihnen zu sehen? Ein Stand, der gut aussieht, ist schön. Ein Stand, aus dem Aufträge werden, ist besser.
Deswegen: Lieber einmal mit uns über Ihren nächsten Messeauftritt sprechen.