Präsentationen begleiten Unternehmen jeden Tag: im Vertrieb, bei Kundenterminen, auf Messen, im Bewerbungsgespräch oder vor dem Beirat. Und trotzdem entstehen die meisten davon abends um halb elf. Auf den letzten Drücker. Weil der Termin am nächsten Morgen ja schon morgen ist.
Eine gute Präsentation erzählt eine Geschichte und lenkt den Blick auf das Wesentliche. Denn selbst die besten Argumente verlieren ihre Wirkung, wenn sie unübersichtlich oder überladen präsentiert werden. Ob Unternehmenspräsentation, Pitch, Vertriebspräsentation oder Vortrag: Am Ende entscheidet nicht die Menge der Informationen, sondern was davon hängen bleibt.
Kurz gesagt: Nicht die Folie soll beeindrucken, sondern das, was Sie zu sagen haben.
Bevor die erste Folie entsteht, sollte klar sein, wofür sie eigentlich gebraucht wird. Denn eine PowerPoint Präsentation für den Vertrieb folgt völlig anderen Regeln als ein Vortrag vor zweihundert Zuhörern. Wer beides über einen Kamm schert, wundert sich später über die ausbleibende Wirkung.
Die Unternehmenspräsentation gibt einen Überblick über Firma, Leistungen und Menschen. Sie wird oft von verschiedenen Personen gehalten und sollte deshalb so aufgebaut sein, dass sie auch ohne den Geschäftsführer funktioniert.
Die Vertriebspräsentation richtet sich konsequent am Nutzen des Gegenübers aus. Hier zählt nicht, was Sie alles können, sondern was der Kunde davon hat. Ein Unterschied, der in der Praxis regelmäßig untergeht.
Das Pitch Deck oder Investor Deck muss in wenigen Minuten überzeugen, oft vor Menschen, die täglich eine Präse nach der anderen sehen. Struktur, Reihenfolge und Reduktion entscheiden hier mehr als jedes Designdetail.
Und der Vortrag auf Konferenz oder Messe lebt fast ausschließlich von Ihnen. Die Folien sind hier Kulisse, nicht Hauptdarsteller, und dürfen entsprechend zurückhaltend sein.
Eine überzeugende Präsentation entsteht aus dem Zusammenspiel von Inhalt, Struktur und Gestaltung. Am Anfang steht die Konzeption. Welche Botschaft soll ankommen? Wer sitzt eigentlich im Raum? Daraus ergibt sich der Aufbau, der Schritt für Schritt durch das Thema führt, statt Inhalte nebeneinanderzustellen.
Storytelling ist dabei kein Modewort, sondern schlicht die Erkenntnis, dass sich Menschen an gut erzählte Zusammenhänge deutlich besser erinnern als an einzelne Stichpunkte. Genauso wichtig ist die Datenvisualisierung. Diagramme und Infografiken machen aus Zahlenkolonnen eine Aussage. Farben, Schriften und Bilder sorgen letztendlich dafür, dass alles zu Ihrem Corporate Design passt.
Der größte Hebel liegt selten in der einzelnen Präsentation, sondern in einer sauber gebauten Vorlage. Eine PowerPoint Vorlage mit fertigen Layouts, hinterlegten Farben, Schriften und vorbereiteten Folientypen sorgt dafür, dass jede künftige Präsentation aus Ihrem Haus automatisch stimmig aussieht, ganz gleich wer sie erstellt.
Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert genau die Effekte, die man sonst kennt: Sechs Abteilungen, sechs Foliendesigns, drei verschiedene Logoversionen. Wir bauen die Master-Vorlage so, dass jeder Mitarbeiter sie ohne Designkenntnisse bedienen könnte. Und weil nicht jedes Unternehmen mit demselben Programm arbeitet, entwickeln wir Präsentationen für Microsoft PowerPoint, Google Slides oder Keynote, je nachdem, womit Sie tatsächlich arbeiten.
Bestehende Präsentationen überarbeiten wir ebenfalls. Das ist oft der schnellere Weg als ein kompletter Neuanfang. Wer bei uns in Essen eine Präsentation erstellen lassen möchte, bekommt dabei nicht nur schön gestaltete Folien, sondern auch eine ehrliche Rückmeldung zur Struktur. Denn Folien gestalten ist das eine, den roten Faden finden das andere. Als Werbeagentur mit Blick fürs große Ganze schauen wir immer auf beides.
Der häufigste Grund für überladene Folien ist gar kein gestalterischer, sondern ein organisatorischer. Die Präsentation soll gleichzeitig als Handout dienen. Also muss alles drauf, was man später noch nachlesen können soll. Das Ergebnis ist eine Datei, die alles will und genau deshalb alles falsch macht. Im Termin liest das Publikum mit, statt zuzuhören, und hinterher versteht die Folie trotzdem niemand mehr ohne Erklärung.
Die Lösung ist unspektakulär, funktioniert aber zuverlässig: zwei Fassungen. Eine reduzierte für den Vortrag und eine ausführlichere zum Nachlesen. Klingt nach doppelter Arbeit, ist es aber nicht, wenn man es von Anfang an so anlegt.
Deswegen: Lieber einmal mit uns über Ihre nächste Präsentation sprechen.